Der Autor

Rainer Dyckerhoff war nach einem Ingenieurstudium und dem Diplom zunächst 16 Jahre lang in der technischen Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens tätig. Gleichzeitig galt sein Interesse allerdings schon frühzeitig der Philosophie. Hier führte der Weg von zunächst autodidaktischer Bildung und dem Studium philosophischer Literatur über Fort- und Ausbildungen schließlich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit erkenntnisrelevanten Inhalten, der Methodik und den Axiomen der akademischen Philosophie.

Dabei wurde Dyckerhoff im Laufe der Zeit „der Mensch selbst“ immer wichtiger. Dies mündete schließlich in einer tiefenpsychologisch-therapeutischen Tätigkeit (Existenzanalyse und Logotherapie nach Viktor Frankl, c/o GLE, Wien). Der Wunsch nach einem noch grundlegenderen Verständnis des menschlichen Seins weckte sein Interesse an existenzieller Spiritualität und führte ihn vor ca. 25 Jahren auf den Zen-Meditationsweg.

Es war wohl dieser umfassende Hintergrund, der dazu beitrug, dass eines Tages ein unvermittelter Durchbruch geschah zu der Frage, „wie das denn mit der Erkenntnis im Grunde eigentlich geht“. Damit stand die Herausforderung im Raum, dies auch zu veröffentlichen, Die Darstellung sollte möglichst allgemein-verständlich werden – daher der essayähnliche Stil des Textes, andererseits auch fundiert sein in den wichtigsten thematischen Bezügen zur Geschichte der Philosophie.